Therapiemethoden
 

Manuelle Therapie
Ziel der Manuellen Therapie ist das Auffinden und Behandeln von Störungen der Gelenk-, Muskel- und Nervenfunktionen.
Durch gezielte Mobilisationstechniken können die Beweglichkeit und der Stoffwechsel verbessert und oftmals Schmerzen gelindert werden.
Die Manuelle Therapie kann bei allen reversiblen Bewegungseinschränkungen am Bewegungsapparat eingesetzt werden, sowohl akute als auch chronische Beschwerden können therapiert werden.

Fasziendistorsion nach Typaldos
Das Fasziendistorsionsmodell (FDM) ist nach dem Gründer als Typaldos Methode bekannt und dient der Therapie von Schmerzen im Bewegungsapparat.
Faszien sind Bindegewebsstrukturen, die den gesamten Körper durchziehen. Sie sorgen für Halt und Spannung. Diese Faszien können durch Über- und Fehlbelastungen, Traumen und Operationen verdrehen, verkleben und sich verrenken.
Das FDM-Modell ermöglicht eine schnelle Diagnose der Schmerzursache und eine unmittelbare Behandlung der Folgen und Beschwerden.
Der Patient wird mit FDM Grifftechniken gezielt behandelt, diese Handgriffe können mitunter schmerzhaft sein, der Patient hat aber sofort das Gefühl, dass direkt an seinen Problem gearbeitet wird und sich die Blockaden lösen.

Viszerale Therapie
Die Viszerale Therapie ist das Zusammenführen vom Bewegungsapparat mit dem Organsystem. Unsere Organe sind am Bewegungsapparat befestigt und bekommen so ihren Halt und ihren Platz im Körper.Sie haben daher eine starke Verbindung zu Wirbelsäule, Becken, Rippen, Schultergürtel, Knochen, Muskeln und Faszien.

Aus vielen Gründen kann es zu Dysfunktionen der Organe kommen: Infektion, Operationen, schlechte Haltung, Skoliosen, Fehlernährung oder emotionale Bealstungen. Die Konsequenz daraus ist, dass die belasteten Organe Spannungen aufbauen und in der Folge auf den Bewegungsapparat übertragen. Beispielsweise kann Verstopfung oder Blasenentzündung zu Beschwerden am Hüftgelenk oder an der Lendenwirbelsäule führen (Schmerzen, Bandscheibenprobleme, Gleitwirbel,...)

Skoliosebehandlung nach Katharina Schroth
Die dreidimensionale Skoliosetherapie nach Lehnert-Schroth ist eine konservative Behandlung jeder Art von Skoliose, bei der durch Korrektur der Haltung, sowie spezieller Atemtechniken eine Gegendrehung der verschobenen Wirbelsäulenbschnitte erreicht wird.
Die Korrekturübungen werden für die jeweilige Skolioseform genau ausgesucht und beinhalten Mobilisationsübungen sowie Übungen zur Muskelkräftigung und -stabilisation.

Weitere Diagnosen, die mit dem Schroth-Konzept behandelt werden:

  • Kyphose bzw.Hyperkyphose
  • Mb. Scheuermann
  • Mb. Bechterew
  • Haltungsstörungen und Haltungsschwäche

Kinesio-Taping
Der Japaner Dr. Kenzo Kase entwickelte bereits in den 70er-Jahren dieses Tapematerial. Durch bestimmte Anlagetechniken wird es auf die Haut gebracht und kann mehrere Tage bis Wochen getragen werden.
Es fühlt sich wie eine zweite Haut an und es kommt auch zu keinen Bewegungseinschränkungen der Bewegungsfähigkeit.

Ziele:

  • Schmerzlindernd
  • fördert die Durchblutung und den Stoffaustausch in den Blutgefäßen
  • aktiviert Lymphgefäßsystem
  • beeinflusst die Muskelfunktion
  • unterstützt die Gelenksfunktion